Sebastian Weber
erstmals
geburtsurkundlich erwähnt im Jahre 1973 im von einem misslaunigen
Menschenschlag bevölkerten Bergischen Land, wollte immer schon Schriftsteller
werden, wurde dann aber etwas anderes, und schrieb zum Trotz nebenher
Dialogbücher für Hörspiele.
Das währte immerhin 13 Jahre, und ergab nahezu 40 Hörspiele in den Genres Krimi, Mystery und Grusel, unveröffentlichte Skripte mitgezählt. Fast hätte
er einmal einen Preis gewonnen für eines davon, zum Glück dann aber doch nicht;
es wäre ihm vermutlich unangenehm (weil unverdient) gewesen.
Er begann mit Krimis, obwohl ihm das Genre gar nicht liegt.
Er könnte kein halbwegs perfektes Verbrechen planen, solch ein Dilettant ist er.
Später erfand und schrieb er
eine 13-teilige Mystery-Serie über Wolfgang Amadeus Mozart und adaptierte für die Reihe "DIE SCHWARZE SERIE" diverse klassische Gruselgeschichten von M.R. James, E.F. Benson, Ambrose
Bierce und anderen lange verstorbenen Autoren, was den unschlagbaren Vorteil
hat, dass diese sich höchstens per Geisterspuk aus dem Grab darüber beklagen
können, wenn es ihnen nicht gefallen hat.
Das ficht Sebastian Weber nicht an, weil er wie M.R. James nicht an Gespenster glaubt. Ungeachtet dieser
Skepsis ist er von Kindesbeinen an ein großer Freund des Unheimlichen und
Phantastischen, und wenn er zwischen Schönem und Erhabenem wählen kann,
entscheidet er sich stets für das mit der Gänsehaut.
2021 war Schluss mit
Hörspielen,
seit 2024 schreibt er wieder Geschichten,
seit 2026 dieses Blog.
Weil: Irgendetwas muss man tun. Nebenher.
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