Es ist krass! Heute fuhr ich wie alle Tage zur Arbeit (ja, leider auch ich), blickte nichtsahnend aus dem Seitenfenster und da sah ich eine Kneipe, die so heißt: ODYSSEE BAR Odysseus bestellt 5 Bier für die Männer vom Sägewerk. Die fotografierte Statue befindet sich im Museo Archeologico Nazionale di Venezia - der Name des Fotografen ist mir nicht bekannt, sonst schrübe ich ihn hier auf. Unfasslich, das! Sofort fangen die Synapsen an zu knattern. Eine Kneipe, die einen, wenn man sie betritt, 10 Jahre lang nicht loslässt, während die Holde Penny daheim auf einen wartet - die klassische "Ich geh mal eben Kippen holen"-Geschichte, mit einem Twist: Am Ende kommt Uli (natürlich muss es Uli sein, wie Ulysses) wieder heim. Und was man nicht aus den Abenteuern des listenreichen Odysseus machen könnte: Skylla und Charybdis in zwei Scheißhauskabinen, dazwischen muss Uli mal dringend defäkieren, während aus dem Lautsprecher unerträgliche Sirenengesänge schallen. Der Polyphe...
Der unabstellbare Trieb der Eitelkeit hat mich dazu verleitet, die Google-KI mal nach meiner Hörspielserie Amadeus zu befragen (immerhin habe ich mich nicht selbst gegoogelt), und ich war erstaunt, was sie alles wusste. Und was sie sich außerdem ausgedacht hat. Die Serie hatte nämlich, wie ich just erfahren habe, nicht nur 13, sondern gleich 15 Partituren. Quelle: Giphy Unter anderem nämlich diese hier: Partitur 10: Der Schattengaul: Ein unheimliches Geisterpferd versetzt die Bevölkerung in Angst und Schrecken – Mozart sucht nach der rationalen oder übernatürlichen Erklärung. Partitur 11: Mandragora: Die Alchemie und die sagenumwobene Alraunwurzel stehen im Zentrum dieser Folge, in der es um künstliches Leben und Tod geht. Partitur 12: Die Loge: Mozart gerät tiefer in die Machenschaften von Geheimgesellschaften, die im Hintergrund die Fäden der Macht ziehen. Partitur 13: Der Unbekannte: Ein mysteriöser Fremder taucht auf, der Mozart an seine eigene Sterb...
Ich hatte da im Dezember 2025 diese Idee, ich könnte ja mal einen Heftroman schreiben. Jetzt weiß ich: Könnte ich mal nicht. Ich dachte eigentlich immer, ich könne Handlung gut aufblähen, aber beim Schreiben dieser Geschichte scheint mir die Luftpumpe kaputtgegangen zu sein, 20.000 Wörter sind tatsächlich nicht genug für einen Heftroman. Herausgekommen ist bei diesem Selbstversuch am Ende ein novellenhafter Text mit einigen schönen Szenen, einigen üblen Längen, einigen krummen Kniffen und kruden Formulierungen und einer Grundidee, die sich gleich mit weiteren Geschichten aufdrängte. Die Geschichte trägt den Titel GALLUS DIABOLI und alles dreht sich, wie anhand der (ja, ja, KI-generierten) Abbildung zu erkennen ist, um einen Basilisken. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich den Text noch einmal in die Mangel nehmen soll, um ihn zu überarbeiten, zweifellos zu kürzen und doch noch etwas damit anzufangen. Oder eben nicht. Solange ich mir nicht sicher bin, was ich mit dem T...
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