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GALLUS DIABOLI - Der Teufelshahn von Fahland

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Ich hatte da im Dezember 2025 diese Idee, ich könnte ja mal einen Heftroman schreiben. Jetzt weiß ich: Könnte ich mal nicht. Ich dachte eigentlich immer, ich könne Handlung gut aufblähen, aber beim Schreiben dieser Geschichte scheint mir die Luftpumpe kaputtgegangen zu sein, 20.000 Wörter sind tatsächlich nicht genug für einen Heftroman.  Herausgekommen ist bei diesem Selbstversuch am Ende ein novellenhafter Text mit  einigen schönen Szenen, einigen üblen Längen, einigen krummen Kniffen und kruden Formulierungen und einer Grundidee, die sich gleich mit weiteren Geschichten aufdrängte. Die Geschichte trägt den Titel GALLUS DIABOLI und alles dreht sich, wie anhand der (ja, ja, KI-generierten) Abbildung zu erkennen ist, um einen Basilisken. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich den Text noch einmal in die Mangel nehmen soll, um ihn zu überarbeiten, zweifellos zu kürzen und doch noch etwas damit anzufangen. Oder eben nicht. Solange ich mir nicht sicher bin, was ich mit dem T...

Wenn's um Geld geht: Roooaaarkasse!

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Wo wollte ich auch sonst wohnen, wenn ich eine SPARKASSE wäre? Sparkassengebäude in Norden

AMADEUS - Die verschollenen Partituren

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Der unabstellbare Trieb der Eitelkeit hat mich dazu verleitet, die Google-KI mal nach meiner Hörspielserie Amadeus zu befragen (immerhin habe ich mich nicht selbst gegoogelt), und ich war erstaunt, was sie alles wusste.  Und was sie sich außerdem ausgedacht hat. Die Serie hatte nämlich, wie ich just erfahren habe, nicht nur 13, sondern gleich 15 Partituren. Quelle: Giphy Unter anderem nämlich diese hier: Partitur 10: Der Schattengaul:   Ein unheimliches Geisterpferd versetzt die Bevölkerung in Angst und Schrecken – Mozart sucht nach der rationalen oder übernatürlichen Erklärung. Partitur 11: Mandragora:   Die Alchemie und die sagenumwobene Alraunwurzel stehen im Zentrum dieser Folge, in der es um künstliches Leben und Tod geht. Partitur 12: Die Loge:  Mozart gerät tiefer in die Machenschaften von Geheimgesellschaften, die im Hintergrund die Fäden der Macht ziehen. Partitur 13: Der Unbekannte:   Ein mysteriöser Fremder taucht auf, der Mozart an seine eigene Sterb...

Ein jahrelanger Abend in der ODYSSEE BAR

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 Es ist krass! Heute fuhr ich wie alle Tage zur Arbeit (ja, leider auch ich), blickte nichtsahnend aus dem Seitenfenster und da sah ich eine Kneipe, die so heißt: ODYSSEE BAR Odysseus bestellt 5 Bier für die Männer vom Sägewerk. Die fotografierte Statue befindet sich im Museo Archeologico Nazionale di Venezia - der Name des Fotografen ist mir nicht bekannt, sonst schrübe ich ihn hier auf. Unfasslich, das!  Sofort fangen die Synapsen an zu knattern. Eine Kneipe, die einen, wenn man sie betritt, 10 Jahre lang nicht loslässt, während die Holde Penny daheim auf einen wartet - die klassische "Ich geh mal eben Kippen holen"-Geschichte, mit einem Twist: Am Ende kommt Uli (natürlich muss es Uli sein, wie Ulysses) wieder heim. Und was man nicht aus den Abenteuern des listenreichen Odysseus machen könnte: Skylla und Charybdis in zwei Scheißhauskabinen, dazwischen muss Uli mal dringend defäkieren, während aus dem Lautsprecher unerträgliche Sirenengesänge schallen.  Der Polyphe...

Zwielicht 22 - Schnelldurchlauf

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Ich hatte da noch so eine Geschichte, von der ich fand, andere sollten sie doch auch mal lesen, und daher suchte ich nach Veröffentlichungsmöglichkeiten. Dabei stieß ich mehr zufällig auf das Horror-Magazin ZWIELICHT (herausgegeben von Michael Schmidt und Achim Hildebrand), das es seit 2009 immerhin schon auf 22 Ausgaben gebracht hatte. Dass ich bislang nichts davon wusste, lag also unzweifelhaft an mir. Weil es sich nun einmal so schickt, beschaffte ich mir die neueste Schnaps-Ausgabe (22) und las in sie hinein, ehe ich meine Geschichte für eine künftige Ausgabe zu unterbreiten wagte.  Immerhin merkte ich bald, dass meine Geschichte möglicherweise ganz gut passen würde. Und ich war beeindruckt von der Güte der Geschichten - natürlich packten mich nicht alle Texte in gleicher Weise, aber insgesamt bot diese Ausgabe einige wirklich intensive und gut erzählte Stories. Ich nehme dies Leseerlebnis nun zum Anlass, meine subjektiven Eindrücke wiederzugeben.   Das Cover wurde gestal...

The Dark Tower im dunkeln Winkel des Bücherregals

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Gestern ist mir beim Einräumen einiger Bücher in einem dunkleren Winkel des Bücherregals aufgefallen, dass ich dort alle Bände der Dark Tower-Reihe von Stephen King stehen habe. Auf Englisch. Gelesen sehen sie aus, aber ich habe sie nicht gelesen. Vermutlich irgendwann von einem Trödelmarkt mitgenommen, ein echtes Schnäppchen, ab ins Regal und zack, vergessen. Der|die|das aufmerksame Betrachterle wird bereits ausrufen wollen: "Aber das sind doch gar nicht alle Bände!" Und sapperlot! der erste Band, THE GUNSLINGER, fehlt tatsächlich. Und der letzte, THE DARK TOWER, ebenfalls. Das wird der Grund gewesen sein, weshalb sie immer noch ungelesen im Regal stehen. Ich entsinne mich dunkel (haha), den ersten Roman in den 90er Jahren mal gelesen zu haben, auf Deutsch und unter dem Titel SCHWARZ (darum haha, weil Schwarz und dunkel, aber egal, ja, ich weiß).  Ich entsinne mich ferner, dass er mich etwas irritiert hat, nicht so sehr wie DIE AUGEN DES DRACHEN (der war so richtig hä?), ab...

Ausschreibung: Sound der Finsternis | muc Verlag

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Der muc Verlag hat für das Jahr 2026 zusammen mit dem Autor und künftigen Herausgeber Michael Leuchtenberger eine Ausschreibung lanciert, zu der ich gerade eben einen Beitrag eingereicht habe. Jetzt heißt es Abwarten und dabei ein wenig Musik hören, denn Einsendeschluss der Ausschreibung ist erst der 1. Oktober.  Aber was soll die Geschichte noch hier herumliegen, am Ende vergesse ich noch glatt, sie einzureichen. What's done is done. Wer also in den kommenden 5einhalb Monaten noch eine eigene Idee kultivieren sollte, die sich dort einreichen lassen könnte, hier der Link zur Ausschreibung  herself. Gegebenenfalls also:  Viel Erfolg,