Rachenbräune und die weißen Frieseln
Der GALLUS DIABOLI spielt im ausgehenden 18. Jahrhundert, und auch wenn manches in der Geschichte im Phantastischen seine Wurzeln hat, so habe ich versucht, die Erzählung selbst realistisch in der damaligen Zeit zu verorten.
Gewiss wollte man auch nicht am Wurmfieber (Typhus), an der Rachenbräune (Diphtherie) oder einer Abzehrung (Tuberkulose) leiden, weil es dann zweifellos ratsam erschien, schon einmal den Sargmacher zu bestellen. Und den Herrn Pfarrer, der letzten Sakramente halber.
Recherche tut also auch bei belletristischen Leichtgewichten wie dieser Novellette not (so heißt das tatsächlich), und wenn man sie nicht gerade hat, klingen weiße Frieseln eigentlich gar nicht mal so übel.
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